Förderprogramme des Bundes

go-digital

Zuschüsse für externe Management- und Beratungsleistungen:
  • Gefördert wird der Auf- bzw. Ausbau der IT-Systeme in Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit weniger als 100 Beschäftigten.
  • Autorisierte Beratungsunternehmen übernehmen die komplette administrative Projektabwicklung von der Antragsstellung bis hin zur Berichterstattung.
  • Förderung in drei Modulen: Digitalisierte Geschäftsprozesse, Digitale Markterschließung sowie IT-Sicherheit.
Gegenstand der Förderung ist die fachliche Beratung sowie die Begleitung des begünstigten Unternehmens bei der Umsetzung erforderlicher Maßnahmen zum Auf- bzw. Ausbau der IT-Systeme nach dem aktuellen Stand des Wissens und der Technik.
Gefördert werden Leistungen autorisierter Beratungsunternehmen in diesen drei Modulen:
  • Modul 1: IT-Sicherheit
  • Modul 2: Digitale Markterschließung
  • Modul 3: Digitalisierte Geschäftsprozesse
  • Von der Förderung ausgeschlossen sind ...

Die geförderte Beratungsleistung besteht aus einer grundsätzlich durchzuführenden Potenzialanalyse und Erstellung eines groben Realisierungskonzeptes. Auch eine aufbauende Konkretisierung und Umsetzung des Realisierungskonzepts wird gefördert. In begrenztem Umfang können Unterweisungen und Schulungen von Personal Gegenstand der Förderung sein.
  • Potentialanalyse und Realisierungskonzept

Kriterien für zu fördernde Unternehmen:
  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial
  • Beschäftigung von weniger als 100 Mitarbeitern
  • Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme des Vorjahres von höchstens 20 Millionen Euro
  • Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland
  • Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung
Voraussetzungen sind u. a.:
  • Die Beratungen müssen den Anforderungen an die Module entsprechen und von autorisierten Beratungsunternehmen erbracht werden.
  • Die zu realisierenden IT-Systeme – und insbesondere die Sicherheitsmaßnahmen – sollen ausbaufähig sein und so geplant und umgesetzt werden, dass sie später bei veränderten Anforderungen für das Unternehmen angepasst und aktualisiert werden können sowie Konformität zu gesetzlichen Regelungen garantieren.
  • Es muss eine wettbewerbsneutrale Beratung gewährleistet sein.
Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses. Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 50% der vorhabenbezogenen Ausgaben. Für einen Beratertag des Beratungsunternehmens oder sachverständigen Dritten sind Ausgaben bis maximal 1.100 EUR förderfähig.
Das begünstigte Unternehmen wählt ein Hauptmodul, welches mindestens 51% des Beratungsschwerpunkts bildet.
Im Hauptmodul sind bis zu 20 Beratertage förderfähig.
In diesen 20 Beratertagen sind enthalten:
– max. 4 Beratertage für die „Potenzialanalyse und Grobkonzeptionierung“,
– max. 6 Beratertage für sachverständige Dritte in der Umsetzungsphase sowie
– max. 2 Beratertage für IT-Sicherheit bei den Hauptmodulen „Digitale Markterschließung“ oder „Digitalisierte Geschäftsprozesse“.

Eine zusätzliche Beratungsleistung in einem oder in beiden Nebenmodulen kann mit insgesamt bis zu 10 Beratertagen erfolgen.

Im Falle einer Kombination von Hauptmodul und Nebenmodul(en) sind maximal 30 Beratertage förderfähig.

Die Kooperation mit anderen autorisierten Beratungsunternehmen in einem Projekt ist insbesondere bei modulübergreifenden Beratungsprojekten häufig zweckmäßig.

In begründeten Ausnahmefällen kann in begrenztem Umfang die Hinzuziehung eines sachverständigen Dritten beantragt werden.

Die Dauer des Projekts sollte einen Zeitraum von 6 Monaten nicht überschreiten.

Eine erneute Förderung kann ein Jahr nach Beendigung der Förderung beantragt werden.
Antragsverfahren und Ablauf der Förderung
Interessierte Unternehmen wenden sich an ein autorisiertes Beratungsunternehmen und stimmen mit diesem ein mögliches Förderprojekt für go-digital ab.
Sind sich beide Partner einig, dass eine Projektförderung beantragt werden soll, schließen sie einen Beratungsvertrag, welcher die Anzahl der Beratungstage, die Honorarleistung, die Eigenbeteiligung sowie eine Vorhabenbeschreibung beinhaltet.
Daraufhin stellt das Beratungsunternehmen für das zu beratende Unternehmen den Förderantrag.
Erst nach Erhalt des Zuwendungsbescheides beginnt die eigentliche Beratungsleistung und Umsetzung.
Nach einer Projektlaufzeit von maximal sechs Monaten erstellt das Beratungsunternehmen einen Verwendungsnachweis und weist die Zahlung der Eigenbeteiligung des beratenen Unternehmens nach.
Erst nach erfolgter Prüfung des Verwendungsnachweises erhält das autorisierte Beratungsunternehmen die Zuwendungssumme aus dem Förderprogramm.
Ob eine Förderung erfolgt, wird also erst nach Abschluss der Beratung und nach Prüfung des Verwendungsnachweises beschieden. Ein Rechtsanspruch der Unternehmen auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Das BMWi entscheidet auf Grund seines pflichtgemäßen Ermessens und im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.
Kriterien an Beratungsunternehmen für eine Autorisierung:
Fachliche Expertise, wirtschaftliche Stabilität, Gewähr einer wettbewerbsneutralen Beratung, Bezug zu kleinbetrieblichen Beratungsklientel, Zusammenarbeit mit (Fach-) Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Erfüllung und Gewährleistung der Qualitätsstandards.

Alle für das Förderprogramm "go-digital" autorisierten Beratungsunternehmen werden hier veröffentlicht. Interessierte Beratungsunternehmen können sich autorisieren lassen. Nach erfolgter Autorisierung können die Beratungsunternehmen Projektanträge für KMU und Handwerksbetriebe stellen.
Link zum Programm
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Weitere Details unter Foerderdatenbank.de